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Date: 2003-12-26

Berlin/CCC: biometrics doq/ubase presented

Ein Sneak Preview für alle, die URLs deuten und auf kommende Ereignisse hin auslegen können. Diese kommen schon ziemlich bald.
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http://www.ccc.de/congress/2003/fahrplan/event/630.de.html
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http://www.quintessenz.org/cgi-bin/index?funktion=view&id=000100002773
http://www.quintessenz.org/cgi-bin/index?funktion=doquments
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Und darum gehts:

NSA-Biometrie in EU-Pässen
Größter US-Geheimdienst hat die Standards für Europas Pässe definiert | Daumen, Zeigefinger rechts und JPEG-Foto | EU-Innenminister folgen Roadmap der NSA

Das Jahr 2003 lässt sich, was die geplante, flächendeckende Einführung biometrischer Merkmale in Europas Pässe angeht, so auf den Punkt bringen:

Ein Passfoto und zwei Fingerabdrücke im Format JPEG2000 entsprechen genau den Vorgaben der amerikanischen National Security Agency [NSA].

Diese entstanden im Rahmen des National Biometric Security Projects, das von der NSA administriert wird.

Warum der weitaus größte aller US-Geheimdienste auf genau diesen Vorgaben besteht, erklärt ein Vortrag mit dem Titel "Biometrics Overview of the PATRIOT Act" aus der Information Access Division des National Institute of Standards and Technology [NIST] der USA.

Da die Nachrichtendienste ["intelligence community"] häufig nur über Gesichtsdaten verfügen - heißt es in der Präsentation, die der fuzo vorliegt - sei eine Kombination aus elektronischem Foto und Fingerprint-Bildern von Daumen und Zeigefinger unerlässlich.

Warum die US-Seite auf Fingerabdrücken bestand, während einzelne EU-Staaten Iris-Scan bevorzugt hätten, erklärt die Tatsache, dass alleine die IAFIS-Datenbank des FBI über 50 Millionen Fingerprint-Files verfügt.

Etwa die Hälfte davon stammen nicht etwa von registrierten Kriminellen, sondern aus dem Zivilbereich.

Warum es platzraubende Bilder sein sollen und keine Templates, macht der Vortrag ebenso klar. Nur Bilder seien momentan "interoperabel", da jeder Hersteller andere Templates verwende.

Damit erübrigte sich jeder Versuch, die Fingerabdrücke durch eine platzsparende Zahlenkombinationn zu ersetzen. Dasselbe gilt auch für Gesichtsbiometrie. Hier die Einlese- und Komprimierverfahren eines einzigen Unternehmens zum Weltstandard für alle Reisedokumente zu erheben, war naturgemäß nicht gut möglich.

Bei jeder Tagung des EU-Rats der Innen- und Justizminister - siehe die Timeline in den Links unten - wurde ein wenig weiter an der Biometrie-Schraube gedreht.

Mehr mit einer weiteren Timeline
http://futurezone.orf.at/futurezone.orf?read=detail&id=206034

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edited by Harkank
published on: 2003-12-26
comments to office@quintessenz.at
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