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Date: 2006-04-27

IN-Q-Tel: Im CIA-Brutkasten rappelt es

Die Zeiten werden schneller, die Karrieren schneller und wechselhafter, ganz besonders gilt das dort, wo der Filz zwischen Geheimdiensten und Industrie am dichtesten gewebt ist.
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Wenige Tage nachdem eine ranghohe CIA-Mitarbeiterin wegen zu intensiver Pressekontakte von der Agency öffentlich gebrandmarkt und gefeuert worden war, machte der Chef der CIA-Venture-Firma In-Q-Tel einen Blitzabgang.

Nach nur vier Monaten legte Amit Yoran am vergangenen Wochenende überraschend seinen Posten bei In-Q-Tel zurück. Die Gründe seien ausschließlich persönlicher Natur, er müsse sich einfach mehr um seine Familie kümmern, erklärte Yoran der "Washington Post". Für die CIA-Tocherfirma kam der Abgang so überraschend, dass nicht einmal ein provisorischer Geschäftsführer präsentiert werden konnte, geschweige denn ein Nachfolger.

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Werden dabei Produkte entdeckt, die für die Geheimdienstarbeit relavant werden könnten, nimmt In-Q-Tel die betreffenden Start-ups unter seine Fittiche. Wenn nötig, werden sie mit Finanzspritzen fit für den Markt gemacht, dazu werden sie mit Aufträgen aus den staatlichen Töpfen gepäppelt, die unter der Kontrolle der "Intelligence Community", also der militärischen Nachrichtendienste, stehen.

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Manchmal wird dabei auch bloß ein gutes Geschäft gemacht. Mitte März verkaufte In-Q-Tel aus seinem Firmenportfolio den 3-D-Spezialisten @Last Software an den Suchmaschinenriesen Google, ein Preis für die Übernahme wurde nicht genannt.

Im Oktober 2004 war bereits ein ähnlicher Deal zwischen dem CIA-Inkubator und Google gelaufen, mit dem ebenfalls auf 3-D-Visualisierung spezialisierten Softwarehaus Keyhole hatte Google erstmals aus dem Portfolio von In-Q-Tel eingekauft. Das Keyhole-Produkt hieß dann schließlich: Google Earth.

Lucent, Alcatel, CIA Auf der Website von In-Q-Tel ist Yorans Biografie zwar noch vorhanden, wird aber nicht mehr verlinkt. Dem Aufsichtsrat des CIA-Unternehmens gehören neben einer Mehrzahl von ehemals hochrangigen Pentagon-Strategen auch James Barksdale, ehedem CEO von Netscape Communications, und der Präsident von Lucents Forschungsabteilung Bell Labs an.

Mehr

http://futurezone.orf.at/it/stories/105210/



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edited by Harkank
published on: 2006-04-27
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