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Update: Biometrie in Paessen
Was da als Kompromiss verkauft wurde, erwies sich als technische Notwendigkeit. Da alle Hersteller in der Gesichtserkennungsbranche mit proprietären Methoden und Formaten arbeiten, musste man die Biometrie auslagern. Sie findet erst beim automatisierten Einlesen der JPEGS aus den Pässen statt. Auf dem Funkchip ist offenbar dazu noch Platz für Fingerabdruckdaten oder einen Iris-Scan.
Elektronische Passbilder an Kontrollpunkten eingelesen und biometrisiert | Genaue Regeln für Kopfhaltung, Gesichtsausdruck, Ausleuchtung etc. | ISO-Standards sehen JPEG 2000 mit 300 Dpi Auflösung vor | Was außer Schielen noch verboten ist

"Facial recognition soll es definitiv nicht sein, sondern ein einfaches JPEG-Bild", antwortete Heinrich Pawlicek, Leiter des Passreferats im Innenministerium auf eine Anfrage der fuZo, was die Funkchips in Österreichs Pässen an elektronischer Information künftig enthalten sollen.

Der Chip werde neben dem JPEG und einer elektronischen Signatur der ausstellenden Behörde keine weiteren Informationen enthalten, so Pawlicek weiter. Dies sei der letzte Stand der Dinge, man habe in den USA extra noch einmal nachgefragt, ob dies auch genüge.

Derzeit sagen die Amerikaner, es genügt, was die ICAO [International Civil Aviation Organization] vorschreibt und das sei nun einmal eine einfache, digitale Fotografie, sagte Pawlicek.

Auf der Website der ICAO hingegen sagt die letzte Erklärung zum Thema Biometrie in Reisedokumenten etwas doch deutlich Anderes. Man habe sich definitiv für die biometrische Methode der Gesichtserkennung entschieden, heisst es dort in einer Erklärung vom 28. Mai. Für alle ICAO-Mitgliedsstaaten ergebe sich außerdem die Möglichkeit, die Gesichtserkennung [facial recognition] durch bis zu zwei zusätzliche, biometrische Parameter auf dem Chip zu ergänzen.

Mehr mit Bildern
http://futurezone.orf.at/futurezone.orf?read=detail&id=172650


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edited by Harkank
published on: 2003-07-21
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