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Date: 2007-03-22

Standardsoftwarehersteller: Im Dienste des Kunden oder der Behörden?

Wem sind Softwarehersteller verpflichtet? Dem Kunden, der sie bezahlt, oder anderen Interessensvertretungen? Und was sind die Gegenleistungen dafür? Fragen die nicht erst seit der Diskussion um die Erkennbarkeit von Polizeitrojanern durch Antivirenhersteller neu ist. Man erinnere sich nur an Grafiksoftware die ein Geldscheinerkennungsmodul der Zentralbanken in Ihre Produkt integriert haben. Ein Klassiker sind inzwischen die Kopier- und Farblaserhersteller, die auf Zuruf der Behörden die Seriennummer des Gerätes auf jedem Ausdruck verstecken.
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http://futurezone.orf.at/it/stories/179475/

Keine "Hintertür" für Polizei-Trojaner
Hersteller von Anti-Viren-Software wollen die in Deutschland geplante heimliche Online-Durchsuchung von Computern nicht unterstützen.

(...)

Kein Unterschied zwischen "Gut" und "Böse"
Für Mikko Hyppönen vom finnischen Anti-Viren-Software-Hersteller F-Secure gibt es keinen Unterschied zwischen "bösen" und "guten" Trojanern: "Wir haben beschlossen, dass wir sie alle entdecken und stoppen wollen."

Jede Ausnahme wäre ein gefährlicher Präzedenzfall, betonte Hyppönen. "Man stelle sich nur vor, wenn alle möglichen Geheimdienste und Sicherheitsbehörden verschiedener Länder bei Sicherheitsspezialisten vorstellig würden."

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http://www.heise.de/newsticker/meldung/86970

Sicherheitssoftware soll keine Ausnahme für Polizei-Trojaner machen
FBI und BKA wollen bei der Terrorfahndung in private Rechner eindringen. Solche Online-Durchsuchungen stoßen bei der Sicherheitssoftware-Branche auf Ablehnung. Sie wollten in ihren Programmen keine "Hintertür" für Ermittlungsbehörden offenlassen, betonen führende Antiviren-Spezialisten auf der CeBIT. Zugleich aber räumen sie ein: Ein gut geplanter und gezielter Angriff kann die besten Schutzmauern durchbrechen.
(...)

Eine ganz andere Frage allerdings ist, in wie weit die Software- Hersteller das Eindringen eines so genannten "Bundestrojaners" etwa einer Ermittlungsbehörde überhaupt verhindern können. "Jeden Schutz kann man umgehen", heißt es von der Branche grundsätzlich. "Wenn die Jungs ihre Hausaufgaben gemacht haben, haben wir keine Chance", sagt Kaspersky. Solche gut vorbereiteten Angriffe seien aber Ausnahmefälle, bei denen gezielt bestimmte Computer ins Visier genommen würden - zum Beispiel bei Industriespionage.
Einblicke, was alles möglich ist, gab auf der CeBIT ein Verfassungsschutz-Mitarbeiter. So könne man zum Beispiel die Überwachungssoftware von einem präparierten USB-Speicherstick laufen lassen, während man vorgebe, nur ein Paar Fotos zeigen zu wollen. Mit Handy-Trojanern könne man das Mikrofon aktivieren und unbemerkt Gespräche mithören. Beim Verfassungsschutz dürften deshalb keine ungeprüften USB-Sticks an die Computer angeschlossen werden und Mobiltelefone müssten bei Besprechungen draußen bleiben.

(...)


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edited by Mac Gyver
published on: 2007-03-22
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