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AT: Vorratsdatengrippe und Vogelspeicherung
Vorratsdatenspeicherung wurde schon vom Ständestaat 1937 eingeführt, und unter den Nazis weiter verschärft: Im Fokus lag, damals wie heute, eine zeitgenössische state-of-the-Art Telekommunikationsform – Eine, auf die wir uns wahrscheinlich bald wieder rückbesinnen müssen.
PS: Wer putzt den ganzen Vogelmist der Kommission und des Rates diesmal weg?
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(...)
Da auch Brieftauben immer wieder von fremden Nachrichtendiensten (Terroristen) benutzt wurden, um Nachrichten auszutauschen, schob man diesem verbotenen Treiben mit dem „Brieftaubengesetz“ schon im Mai 1937 einen Riegel vor: Die Züchtung von Brieftauben war damit nur mehr durch Vereine möglich - mit Zustimmung des Bundesministers für Landesverteidigung. An Aufzeichnungen darüber waren per Verordnung zu führen: Für jede Brieftaube ein Stammblatt, sowie ein Verzeichnis, aus dem jederzeit der Stand der vorhandenen Brieftauben festgestellt werden konnte. Darüber hinaus eine genaue Vormerkung über die durchgeführten Flüge.

Im Reichs-Brieftaubengesetz der Nazis vom 10. Oktober 1938 wurde die Aufsicht über die Brieftauben dann dem Bundesminister für Inneres unterstellt. Ersetzt man im §4 die „Brieftauben“ mit zeitgenössischerer Technologie, so würde sich das wie folgt lesen: (1) Jeder „Daten“-Halter ist verpflichtet, eine Bestandsnachweisung der von ihm gehaltenen „Daten, ZB E-Mails, Telefonate“ zu führen, die auf dem Laufenden zu halten ist. (2) Jeder „Daten“-Halter ist verpflichtet, der zuständigen Ortspolizeibehörde die „Verbindungsdatenlisten“ auf Anfordern vorzulegen, Auskunft zu erteilen und seine „Daten“ sowie Einrichtungen zur „Daten“-Haltung („Server“) jederzeit zur Besichtigung bereitzustellen.

(...)

mehr:
http://www.computerwelt.at/detailArticle.asp?a=99833&n=4
siehe auch:
http://www.diebundespolizei.at/index.php?seite=46&news_entry=407



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edited by Mac Gyver
published on: 2005-12-13
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